FloOne

E-Commerce-ERP für Onlinehändler

Ein ERP für E-Commerce: Bestellungen von eBay, Amazon, Shopify und WooCommerce, Rechnungen, Versand und Bestand in einem System – Lager und Einkauf als Modul, die Buchhaltung bekommt ihre Daten per DATEV-Export oder Lexware Office.

Kurz gesagt: FloOne ist ein ERP für den Onlinehandel mit drei Schwerpunkten: Bestellungen, Lager und Angebote. Bestellungen aller angebundenen Kanäle, Rechnungen, Versand und Bestand laufen im Basis-Tarif; Lagerplätze, Einkauf und das Anlegen neuer eBay-Angebote buchst du als Modul dazu, wenn du sie brauchst. Die Buchhaltung macht FloOne nicht, es liefert ihr die Daten: einen DATEV-Buchungsstapel zum Herunterladen für deinen Steuerberater oder Belege, die FloOne an Lexware Office überträgt.

Was ein ERP im E-Commerce leisten muss

ERP steht für Enterprise Resource Planning. Im Onlinehandel heißt das vor allem: Alles, was nach dem Kauf passiert, läuft an einer Stelle zusammen – egal, ob die Bestellung aus deinem Shop oder von einem Marktplatz kommt. Ein E-Commerce-ERP sollte dir fünf Dinge abnehmen:

  1. Bestellungen sammeln – aus jedem Kanal, ohne Abtippen und ohne Dubletten.
  2. Bestand stimmig halten – ein Verkauf auf eBay muss auch auf deinen anderen Kanälen ankommen, damit du nichts doppelt verkaufst.
  3. Rechnungen schreiben – mit fortlaufender Nummer, der richtigen Steuer und einer Stornorechnung bei Erstattung.
  4. Versenden – Etikett drucken, Sendungsnummer zurück an den Kanal melden.
  5. An die Buchhaltung übergeben – so, dass dein Steuerberater nichts mehr abtippen muss.

Wer ein eigenes Lager führt oder bei Lieferanten nachbestellt, braucht dazu Lagerplätze, Picklisten und Einkauf. Wer das nicht tut, sollte dafür auch nicht zahlen müssen.

Was FloOne davon abdeckt

Die Tabelle zeigt jede Aufgabe, wie FloOne sie löst und ob sie im Basis-Tarif steckt oder ein Modul braucht.

AufgabeSo macht es FloOneEnthalten in
Bestellungen aus Shops und MarktplätzeneBay (neue Bestellungen alle 5 Minuten), Amazon, Shopify, WooCommerce, MediaMarkt, Saturn, Galeria, Refurbed und Back Market alle 30 Minuten. Nutzt du Billbee, kommen weitere Shops darüber.Basis-Tarif
Prüfen und sortierenFehlt Kundenname oder Land oder wirkt der Steuersatz unplausibel, hält FloOne die Bestellung an und zeigt sie unter Fehler. Status-Ordner in der Seitenleiste; Workflow-Regeln verschieben Bestellungen, setzen Tags, sperren den Versand oder schicken Mails.Basis-Tarif
Artikel und BestandArtikel entstehen beim Bestellimport oder per CSV. Jeder Verkauf senkt den Bestand am Artikel; auf Wunsch geht der Stand an eBay, Shopify und WooCommerce.Basis-Tarif
RechnungenRechnung bei Zahlungseingang oder Versand, Stornorechnung bei Erstattung, E-Rechnung (XML) auf Wunsch, Versand über deinen eigenen Mailserver. Bei Amazon mit VCS stellt Amazon selbst aus.Basis-Tarif
VersandEtiketten für DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes und Deutsche Post, Versandregeln nach Gewicht, Land oder Kanal. Die Sendungsnummer geht an eBay, Amazon, WooCommerce, MediaMarkt, Saturn, Galeria, Refurbed und Back Market – an Shopify derzeit noch nicht.Basis-Tarif
eBay-AngeboteBestehende Angebote übernehmen, Bestand und Preis abgleichen. Neue Angebote mit Varianten, Vorlagen und als Sammelauftrag anlegen.Abgleich im Basis-Tarif, Anlegen mit Modul eBay-Listing
LagerLagerplätze, Wareneingang, Pickliste, Packtisch mit Scan-Kontrolle, Inventur und Handy-App. Jede Bestellung reserviert ihre Ware, abgebucht wird genau einmal.Modul Lager
EinkaufLieferantenbestellungen, Einkäufe mit Chargen und Seriennummern, Etiketten. Wareneingang auf Lagerplätze zusammen mit dem Lager-Modul.Modul Einkauf (im §25a-Modul enthalten)
Aufbereitung gebrauchter GeräteGeräte aufbereiten oder entsorgen, Gerätespur vom Einkauf bis zum Verkauf.Paket „Lager + Produktion“
Übergabe an die BuchhaltungDATEV-Buchungsstapel zum Herunterladen für deinen Steuerberater oder Belege an Lexware Office alle 15 Minuten (Lexware Office nicht bei §25a).Basis-Tarif

Mehr zu den einzelnen Bereichen: Versand, Lagerverwaltung, eBay-Angebote und Rechnungen am Beispiel eBay.

Bestand: ein Stand in FloOne, gemeldet an eBay, Shopify und WooCommerce

Der Bestand ist der Teil, an dem ein ERP im Alltag gemessen wird. Ohne Lager-Modul führt FloOne den Bestand direkt am Artikel: Jeder Verkauf senkt ihn. Mit dem Lager-Modul liegt die Ware auf Lagerplätzen, und jede neue Bestellung reserviert ihre Ware. Abgebucht wird sie nur ein einziges Mal: mit Pickliste beim Picken, ohne Pickliste sobald die Bestellung versendet ist. Eine Stornierung vor dem Versand gibt die Reservierung wieder frei.

Schaltest du den Abgleich je Verbindung ein, geht der Stand an eBay, Shopify und WooCommerce – bei eBay auch für Angebote, die du nicht mit FloOne angelegt hast, bei Shopify an die Varianten, die du über den Artikel-Import aus Shopify verknüpft hast. Der Abgleich folgt, nachdem FloOne die Bestellung abgeholt und den Bestand gesenkt hat. Bei Einzelstücken bleibt in dieser Zeit ein kleines Restrisiko, dass ein zweiter Kanal sie noch verkauft. Wie das Lager im Einzelnen bucht, steht in der Wissensdatenbank unter Lager & Produktion.

Gebrauchte Ware und Differenzbesteuerung

Kaufst du als Händler gebrauchte Ware ein, für die beim Einkauf keine Umsatzsteuer angefallen ist – etwa von Privatleuten –, versteuerst du beim Verkauf nach § 25a UStG nur die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis. Ein ERP muss dafür je Position wissen, ob sie unter §25a fällt. FloOne erkennt das an der Steuerart, die du von Hand setzt, am Einkaufsbeleg des Geräts, am §25a-Kennzeichen des Artikels oder an deinem globalen Schalter. Die Rechnung entsteht dann ohne Steuerausweis mit dem Hinweis „Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung“, die Buchhaltung bekommt die Daten über den DATEV-Export. Einkäufe je Gerät und Eigenbelege erfasst du mit dem Modul Differenzbesteuerung. Mehr dazu: Differenzbesteuerung.

Was FloOne bewusst nicht ist

FloOne will nicht alles können. Diese Grenzen solltest du vor dem Start kennen:

  • Keine Buchhaltungssoftware. Ein Journal, die Umsatzsteuer-Voranmeldung oder den Abschluss gibt es in FloOne nicht. FloOne liefert nur die Daten dafür – als DATEV-Export für deinen Steuerberater oder als Belege für Lexware Office (nicht bei §25a).
  • Kein Zahlungsdienst. Zahlungen von PayPal und Stripe holt FloOne ab; unter Verkauf → Zahlungen ordnest du sie deinen Bestellungen zu. Abgewickelt werden sie weiter bei deinem Zahlungsanbieter.
  • Kein Kassensystem. Für den Verkauf im Laden gibt es in FloOne keine Kasse.
  • Keine Anbindung an Shopware, Magento oder Gambio. Läuft dein Shop auf einem dieser Systeme, sprich vor dem Start mit uns.

Noch nicht fertig

Zwei Dinge fehlen heute noch – besser, du weißt es vorher:

  • Gebühren und Auszahlungen von PayPal und Stripe im DATEV-Export. FloOne holt sie ab, im Buchungsstapel stehen sie aber noch nicht verlässlich. Wie ihr sie bucht, klärst du mit deinem Steuerberater. Mehr dazu: PayPal und Stripe.
  • Sendungsnummer an Shopify. Wohin FloOne die Sendungsnummer meldet, steht oben in der Tabelle – an Shopify noch nicht.

Wie ERP-Anbieter abrechnen – ein Denkanstoß

ERP-Preise lassen sich schlecht direkt vergleichen, weil jeder Anbieter nach etwas anderem abrechnet. Drei Beispiele – und FloOne zum Vergleich:

  • weclapp rechnet je Nutzer und Monat (weclapp-Preisseite, Stand 03.11.2026). Jede weitere Person im Team kostet also mit.
  • PlentyONE rechnet nach Umsatz, also nach dem Wert der verkauften Ware (PlentyONE-Preisseite, Stand 03.11.2026). Steigt dein Umsatz, steigt auch der Preis.
  • JTL verkauft für Aufträge aus Marktplätzen und fremden Shops Auftragspakete; ist das Kontingent aufgebraucht, kostet jeder weitere Auftrag extra (JTL-Preisseite, Stand 28.10.2026).
  • FloOne rechnet nach Bestellungen: eine Grundgebühr und ein Staffelpreis je Bestellung, 2 Nutzer sind dabei, Module haben einen festen Monatspreis.

Bevor du vergleichst, lohnen drei Fragen: Wie viele Leute arbeiten im System? Wächst bei dir eher die Zahl der Bestellungen oder der Wert je Bestellung? Und welche Module brauchst du wirklich – oder zahlst du für ein Lager, das du gar nicht hast? Die Rechnung mit echten Zahlen, jeweils mit Quelle und Stand, findest du auf unseren Vergleichsseiten: Billbee, JTL, Xentral, PlentyONE, weclapp und Afterbuy.

Preise: so rechnest du dein ERP zusammen

Alle Preise netto im Monat.

  • Basis-Tarif: Grundgebühr 8,90 €, dazu ein Staffelpreis je Bestellung. 100 Bestellungen kosten 30,90 €, bei 500 Bestellungen 76,90 €, bei 1.200 Bestellungen 119,90 €. Enthalten sind Bestellimport, Rechnungen, Versand, Bestand je Artikel und die Übergabe an DATEV oder Lexware Office.
  • Nutzer: 2 sind dabei, ab dem dritten kostet jeder 49,00 €.
  • Module: Lager 129,00 €, Einkauf 39,00 €, eBay-Listing 79,00 €, Differenzbesteuerung 129,00 €, Lager + Produktion 199,00 €.

Beispiel: 500 Bestellungen im Monat, 3 Nutzer, Lager und Einkauf kosten zusammen 293,90 € im Monat. Brauchst du weder Lager noch Einkauf, fallen die beiden Module weg. Kurz: bei 1.200 Bestellungen 119,90 €; Nutzer ab dem dritten und Module kosten extra – alle Preise.

Häufige Fragen zum E-Commerce-ERP

Was ist ein E-Commerce-ERP?
ERP steht für Enterprise Resource Planning. Ein E-Commerce-ERP ist darauf ausgelegt, dass deine Bestellungen aus Onlineshops und Marktplätzen kommen: Es holt sie aus allen Kanälen in ein System, führt Artikel und Bestand, erstellt Rechnungen und Versandetiketten und gibt die Zahlen an die Buchhaltung weiter. Oft heißt das auch einfach Warenwirtschaft.
Welches ERP passt zu meinem Onlineshop?
Zuerst zählt, ob dein Shopsystem angebunden ist. FloOne holt Bestellungen direkt aus Shopify und WooCommerce, dazu von eBay, Amazon, MediaMarkt, Saturn, Galeria, Refurbed und Back Market. Für Shopware, Magento oder Gambio hat FloOne keine Anbindung – sprich in dem Fall vor dem Start mit uns.
Gehört die Buchhaltung bei FloOne zum ERP?
Nein, FloOne hört bei der Übergabe auf. Gebucht wird weiter bei deinem Steuerberater in DATEV oder von dir selbst in Lexware Office – dort entstehen auch Umsatzsteuer-Voranmeldung und Abschluss. FloOne erstellt dafür aus Rechnungen, Stornorechnungen und Zahlungen einen DATEV-Buchungsstapel, den du unter Verkauf → Daten Export herunterlädst, oder überträgt Rechnungen und Stornorechnungen alle 15 Minuten als Belege an Lexware Office. Gebühren und Auszahlungen von PayPal und Stripe stehen im DATEV-Stapel noch nicht verlässlich. Nutzt du die Differenzbesteuerung (§25a), bleibt nur der DATEV-Export.
Brauche ich das Lager-Modul?
Nicht unbedingt. Schon im Basis-Tarif führt FloOne den Bestand je Artikel, jeder Verkauf senkt ihn, und auf Wunsch meldet FloOne den Stand an eBay, Shopify und WooCommerce. Das Lager-Modul brauchst du für Lagerplätze, Pickliste, Packtisch, Inventur und die Handy-App fürs Lager. Module buchst du einzeln und kündigst sie zum Ende der bezahlten Periode.
Kann ich mit FloOne bei Lieferanten bestellen?
Ja, mit dem Modul Einkauf: Du legst Lieferantenbestellungen an, erfasst Einkäufe mit Chargen und Seriennummern und druckst Etiketten. Bucht der Wareneingang Bestand auf einen Lagerplatz, brauchst du dazu das Lager-Modul. Im Modul Differenzbesteuerung (§25a) ist der Einkauf schon enthalten.
Wie wechsle ich von Billbee oder JTL zu FloOne?
Melde dich vor dem Verbinden deiner Kanäle beim Support (info@floone.de) – den Umzug von Billbee und JTL begleiten wir kostenlos. Die Reihenfolge ist wichtig: Verbindest du zu früh, können Rechnungen doppelt entstehen.
Was kostet FloOne als E-Commerce-ERP?
Du zahlst eine Grundgebühr von 8,90 € im Monat und einen Staffelpreis je Bestellung. 100 Bestellungen kosten 30,90 €, bei 1.200 Bestellungen 119,90 € im Monat. 2 Nutzer sind dabei; Nutzer ab dem dritten (49,00 € je Nutzer) und Module kosten extra, das Lager-Modul zum Beispiel 129,00 € im Monat. Alle Preise netto, die ersten 30 Tage testest du kostenlos.

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Mehr dazu: Warum FloOne · Lagerverwaltung · Versand · eBay DATEV-Export